Datensouveränität bezeichnet die vollständige Kontrolle einer Organisation über ihre Daten: wo sie gespeichert werden, wer darauf zugreifen kann und welchem Recht sie unterliegen.
Datensouveränität beschreibt die Fähigkeit einer Organisation, jederzeit selbst zu bestimmen, wo ihre Daten gespeichert werden, wer darauf zugreifen darf und welchem rechtlichen Rahmen sie unterliegen. Es geht also nicht nur darum, ob Daten sicher sind, sondern auch darum, wer letztlich die Kontrolle über sie hat.
Wer Daten bei einem Anbieter speichert, der ausländischem Recht unterliegt, gibt einen Teil der Kontrolle ab. Für regulierte Branchen, Behörden und den Schutz von Geschäftsgeheimnissen ist es entscheidend, dass kein Dritter unbemerkt auf sensible Daten zugreifen kann.
US-Anbieter unterliegen dem US CLOUD Act, der US-Behörden Zugriff auf Daten ermöglicht, selbst wenn diese in Europa gespeichert sind. Ein Serverstandort in der EU allein stellt daher keine Datensouveränität her.
SecureCloud wird von einem deutschen Unternehmen in deutschen Rechenzentren betrieben und unterliegt ausschließlich deutschem und europäischem Recht. Daten werden verschlüsselt gespeichert, der Dienst ist DSGVO-konform, ISO 27001- und Trusted-Cloud-zertifiziert, BSI C5-testiert und CIS-konform. So bleibt die Kontrolle über die Daten vollständig beim Unternehmen.
Datensicherheit schützt Daten vor Verlust und unbefugtem Zugriff. Datensouveränität geht weiter und stellt sicher, dass die Organisation selbst die Kontrolle über Speicherort, Zugriff und geltendes Recht behält.
Nicht zwangsläufig. Entscheidend ist, wer den Dienst betreibt und welchem Recht das Unternehmen unterliegt. Ein deutscher Serverstandort unter Kontrolle eines US-Konzerns bietet keine volle Souveränität.
Weil Gesetze wie der US CLOUD Act an die Nationalität des Anbieters anknüpfen, nicht an den Standort der Server.
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