eIDAS-Verordnung

Die eIDAS-Verordnung ist der EU-Rechtsrahmen für elektronische Identifizierung und Vertrauensdienste, einschließlich elektronischer Signaturen.

Was ist die eIDAS-Verordnung?

Die eIDAS-Verordnung (electronic IDentification, Authentication and trust Services, EU 910/2014) ist der EU-weite Rechtsrahmen für elektronische Identifizierung und Vertrauensdienste. Sie schafft einheitliche Regeln für elektronische Signaturen, Siegel, Zeitstempel und Zustelldienste.

Was regelt eIDAS bei elektronischen Signaturen?

eIDAS definiert die drei Signaturstufen (einfach, fortgeschritten, qualifiziert) und legt fest, dass die qualifizierte elektronische Signatur (QES) der handschriftlichen Unterschrift gleichgestellt ist.

Was ist ein Vertrauensdiensteanbieter?

Ein Vertrauensdiensteanbieter (Trust Service Provider) stellt Dienste wie Zertifikate für Signaturen oder Zeitstempel bereit. Qualifizierte Anbieter (QTSP) werden staatlich überwacht und in Vertrauenslisten geführt.

Wie SecureCloud eIDAS-konforme Signaturen ermöglicht

Mit SecureSign lassen sich Dokumente direkt in SecureCloud eIDAS-konform signieren, gehostet in Deutschland. SecureSign unterstützt fortgeschrittene (FES) und qualifizierte (QES) elektronische Signaturen; die QES erfolgt über einen qualifizierten Vertrauensdiensteanbieter (QTSP) mit qualifiziertem Zeitstempel.

Häufige Fragen

Wofür steht eIDAS?

eIDAS steht für electronic IDentification, Authentication and trust Services, den EU-Rechtsrahmen für elektronische Identifizierung und Vertrauensdienste.

Gilt eIDAS in ganz Europa?

Ja. Als EU-Verordnung gilt eIDAS unmittelbar in allen Mitgliedstaaten und sorgt für die grenzüberschreitende Anerkennung von Signaturen.

Was ist eine qualifizierte Signatur nach eIDAS?

Die QES ist die höchste eIDAS-Signaturstufe und der handschriftlichen Unterschrift rechtlich gleichgestellt.

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