Fortgeschrittene elektronische Signatur (FES)

Die fortgeschrittene elektronische Signatur (FES) ist die mittlere eIDAS-Stufe: eindeutig einem Unterzeichner zugeordnet und gegen nachträgliche Änderungen geschützt.

Was ist die fortgeschrittene elektronische Signatur (FES)?

Die fortgeschrittene elektronische Signatur (FES) ist die mittlere der drei eIDAS-Signaturstufen. Sie ist eindeutig einem Unterzeichner zugeordnet, ermöglicht dessen Identifizierung und erkennt nachträgliche Änderungen am Dokument.

Welche Anforderungen erfüllt eine FES?

  • Eindeutige Zuordnung zum Unterzeichner
  • Identifizierung des Unterzeichners möglich
  • Erstellung mit Mitteln unter alleiniger Kontrolle des Unterzeichners
  • Nachträgliche Änderungen sind erkennbar

Wann reicht eine FES?

Die FES eignet sich für viele Geschäftsvorgänge mit erhöhtem Beweisbedarf, bei denen keine gesetzliche Schriftform (QES) vorgeschrieben ist, etwa Angebote, interne Freigaben oder viele B2B-Verträge.

Wie SecureCloud elektronische Signaturen ermöglicht

Mit SecureSign lassen sich Dokumente direkt in SecureCloud elektronisch signieren, gehostet in Deutschland. SecureSign unterstützt sowohl die fortgeschrittene (FES) als auch die qualifizierte (QES) elektronische Signatur nach eIDAS, je nach Anforderung an Beweiskraft und Formvorschrift.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen FES und QES?

Die FES ist sicher und einem Unterzeichner eindeutig zugeordnet, aber nicht automatisch der Unterschrift gleichgestellt. Die QES ist die höchste Stufe und rechtlich gleichgestellt.

Ist eine FES rechtsgültig?

Ja. Die FES ist rechtsgültig und hat eine höhere Beweiskraft als die einfache Signatur, erreicht aber nicht die Gleichstellung der QES.

Wann sollte man eine QES statt FES nutzen?

Wenn das Gesetz die Schriftform verlangt oder maximale Rechtssicherheit gewünscht ist.

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